Bewegte Zeiten im Vikariat

Kaum zu glauben – ganze 20 Monate sind schon vergangen, seit ich in Oberboihingen meine Zeit als Vikar angefangen habe… Prüfungslehrprobe und Gottesdienstprüfung sind gut geschafft! In der letzten Juniwoche beginnt jetzt mein 2. theologisches Examen. In den Bereichen Seelsorge, Bildungsarbeit, Predigtlehre, Kirchenrecht und Verwaltung sollen wir zeigen, dass wir in den Kirchengemeinden, Schulen und Kursen viele Erfahrungen gesammelt und dazugelernt haben.

Das Vikariat ist dann aber noch nicht zu Ende, es folgt eine bewegte Zeit: zwischen Juli und September werde ich für einen Kurzzeitarbeitseinsatz in Berlin sein und bei der Stiftung „House of One“ mitarbeiten. Im kommenden Jahr soll auf der Museumsinsel auf den Ruinen der Petrikirche ein Bet- und Lehrhaus gebaut werden, schon jetzt gibt es einen Pavillon und viele Veranstaltungen. Ein Haus, in dem Juden, Christen und Muslime eigene Gebetsräume haben und sich zugleich in einem Saal in der Mitte begegnen und austauschen können. Identität und Verständigung – beides soll darin Raum bekommen. Es ist ein Entwurf, der Mauern der Angst und der Ablehnung zwischen Menschen entgegenwirken möchte und für ein friedvolles Zusammenleben aller eintritt.

Im Oktober werde ich mit meinen Kolleg*innen, die auch jeweils an spannenden Orten außerhalb ihrer Ausbildungsgemeinden arbeiten, diese „Ergänzungs- und Vertiefungsphase“ auswerten. Wir überlegen dabei, wie diese Erfahrungen unsere Arbeit in den Kirchengemeinden bereichern können, schreiben dazu eine Hausarbeit und haben eine letzte Prüfung zum Thema „Leitung“. Nebenher bereiten wir als Vikariatskurs gerade unsere ökumenische Studienreise nach Polen vor. Wir werden evangelische, katholische und jüdische Gemeinden und Projekte in Warschau, Auschwitz und Krakau besuchen. Daran schließt sich die Herbstkonferenz der Pfarrer*innen in den ersten Dienstjahren in Bad Boll an.

Ab November bin ich dann voller Eindrücke und Erfahrungen aber wieder ganz zurück in Oberboihingen und werde eine intensive Gemeindephase bis Februar 2019 haben. Sie werden von mir in der Zwischenzeit sicherlich hören und ich freue mich dann aufs Wiedersehen! Liebe Grüße, Paul-Bernhard Elwert

Kirchengemeinderat im März 2018

In seiner letzten Sitzung am 22.03.2018 beschäftigte sich der KGR u.a. mit folgenden Themen:

Haushaltsplan 2018: Der KGR beriet den Haushaltsplan 2018, der sich aufgrund aktuell noch steigender Kirchensteuereinnahmen und Sonderausschüttungen positiv darstellt, was sich jedoch in Zukunft so nicht immer fortsetzen wird. Der Haushaltsplan 2018 beruht größtenteils auf Fortschreibungen der vergangenen Jahre, größere Anschaffungen und Umbauarbeiten stehen 2018 nicht an, sodass dafür keine extra Posten eingestellt werden mussten.

Kassenprüfung Kirchenpflege: Es wurden die Kassen des Kirchenchors, Posaunenchors, Donnerstagskreises, des AK Asyls, des ev. Jugendwerks, der Kinderkirche und der ev. Bücherei geprüft und es war in keinem Fall etwas zu beanstanden.

Prävention gegen sexualisierte Gewalt: Die aktuelle Gesetzeslage schreibt auch im Ehrenamt Maßnahmen zur Prävention sexualisierte Gewalt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vor – meist in Form einer Prüfung des polizeilichen Führungszeugnisses. Dies betrifft auch die Mitarbeitenden des Ejwo. Das Landes- und Bezirksjugendwerk haben Empfehlungen erarbeitet, wie dies in der ehrenamtlichen Jugendarbeit gehandhabt werden kann. Diese sehen Führungszeugnisse nur für Mitarbeitende auf längeren Freizeiten vor. Auch der Vorstand des Ejwos hat bereits darüber beraten. Vor Umsetzung der Empfehlungen werden Rückfragen mit dem Bezirksjugendwerk geklärt.

Termin Mitarbeitendenempfang: An den beiden Abendgottesdiensten im Sommerhalbjahr, 13. Mai und 17. Juni (Konfirmandenbegrüßung), ist es aufgrund des Termins und Charakters der Gottesdienste  mit anschließenden Ständerlingen nicht sinnvoll, den Mitarbeiterempfang anzuhängen. Daher hat sich der KGR entschlossen, den Empfang im Anschluss an den Vormittagsgottesdienst mit Kirchenchor am 1. Juli 2018 zu veranstalten.

Kirchengemeinderat im Februar 2018

In seiner Sitzung am 01.02.2018 beschäftigte sich der KGR u.a. mit folgenden Themen:

Renovierung WC Gemeindehaus: Der Bauausschuss und der KGR haben die Arbeiten für die Renovierung der WCs im Erdgeschoss des Gemeindehauses nun alle vergeben. Die Abbrucharbeiten der alten WCs beginnen am 19. März, in dessen Folge das Gemeindehaus ein/zwei Tage nicht nutzbar sein wird. Während der weiteren Bauarbeiten ist die Nutzung des Gemeindehauses trotz der Baustelle durch das WC im ersten Stock dennoch möglich.

Arbeit im Kirchengemeinderat: Am 1. März wird der Kirchengemeinderat eine gemeinsame Sitzung mit dem Kirchengemeinderat Reudern abhalten: Ziel soll das Kennenlernen der Menschen im andern Gremium als auch das Kennenlernen der Angebote der anderen Gemeinde sein, um mit Hinblick auf weitere Kooperation Potenziale und Möglichkeiten zu kennen. Im April plant der Kirchengemeinderat einen Studienhalbtag zur Arbeit und Kommunikation innerhalb des KGRs.  

Diakonatsplan 2018: Die weitere Umsetzung des Diakonatsplans 2018 in unserer Kirchengemeinde sieht nun so aus: In einer Sitzung im Januar hat sich der Distrikt unterer Neckar (Reudern, Oberboihingen, Untersingen, Wendlingen) geeinigt: Der 25% Stellenanteil eines/r Diakons/in im Bereich Schulkooperation wird in Wendlinger Schulen eingesetzt, da dort aus allen Gemeinden Kinder/Jugendliche Schulen besuchen. Die anderen 25% einer Diakonsstelle für Kinder- und Jugendarbeit sollen schwerpunktmäßig im Bereich gemeindeübergreifender Konfirmandenarbeit, ortsbezogener Kinderbibeltage und der Vernetzung von Mitarbeitenden in der Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt werden. Im nächsten Schritt steht die Bekanntgabe der personellen Besetzung der Stellenanteile in den Distrikten an, worauf Gespräche mit dem zuständigen Diakon/in in den Gemeinden folgen. Die Arbeit aufnehmen werden die Diakone/innen am 1. Oktober 2018.

Gemeindeessen: Der KGR machte sich Gedanken, wie mit der sich schwierig gestaltenden Helfersuche bei Gemeindefesten umgegangen werden könnte. Der KGR ist sich einig, dass Gemeindefeste/-essen wertvoll und wichtig als Begegnungsmöglichkeit sind. Ideen waren eine Zusammenarbeit mit dem AK Asyl oder ein Grillen im Gemeindehaushof, welches weitaus weniger aufwendig vorzubereiten und durchzuführen wäre

(Öffentliche) Segnung von gleichgeschlechtlich getrauten Paaren?! Stellnungnahme des Kirchengemeinderates

Am 29.11. hatte die Landessynode der evang. Landeskirche darüber zu entscheiden, ob künftig auch Paare gleichen Geschlechts, die standesamtlich getraut wurden, eine öffentliche Segenshandlung durch Pfarrerin/Pfarrer bekommen können. Damit hätte sich unsere Landeskirche in den großen Kreis anderer Landeskirchen begeben, die das in verschiedener Weise ermöglichen.

 

Der Kompromissvorschlag sah so aus: WENN ¾ eines Kirchengemeinde-rats und zuständige PfarrerInnen zustimmt, KANN in dieser (!) Kirchengemeinde eine öffentliche Segnung stattfinden (ähnlich einer Trauung). Kein Pfarrer, keine Kirchengemeinde wäre also zu einer solchen Handlung gezwungen gewesen. Trotzdem fehlten zur notwendigen 2/3 Mehrheit genau zwei Stimmen!

 

Landesbischof July sagte dazu:

„Beinahe zwei Drittel der Landessynode haben sich für die Ermöglichung einer öffentlichen kirchlichen Amtshandlung für gleichgeschlechtliche Paare ausgesprochen. Dieses durchaus starke Votum, das ich auch für repräsentativ für die Stimmungslage an der kirchlichen Basis halte, verstehe ich als Verpflichtung, in dieser Sache weiter aktiv zu bleiben...“

 

Der Kirchengemeinderat ist enttäuscht und verärgert, dass die Landes-synode die nötige Mehrheit nicht erreicht hat. Nicht etwa, weil die Kirche modern sein soll oder dem Zeitgeist entsprechen sollte, wäre die Entscheidung wichtig gewesen. Sondern weil Christen in der Nachfolge Jesu den Segen Gottes nicht verhindern, sondern ermöglichen sollen. Fatalerweise wird nun mit der nicht erfolgten Entscheidung ein scheinbares Zeichen gesetzt, dass es Menschen unterschiedlicher „Klassen“ gibt. Es ist uns wichtig, dass wir als Kirchengemeinde offen sind für alle Menschen. Und wo zwei Menschen beschließen, ein gemeinsames Leben in Verantwortung, Verlässlichkeit, Treue und Gleichberechtigung zu führen, da steht dieses Vorhaben nach unserem Verständnis unter dem Segen Gottes, ohne dass damit die Ehe von Mann und Frau in Frage ge-stellt wäre.

Es ist uns bewusst, dass nicht alle so denken und argumentieren. Der Kompromissvorschlag des Oberkirchenrats wäre allen gerecht geworden. Wir wollen im Gespräch bleiben. Wir wollen vor allem deutlich sagen: Wir geben Gottes Segen weiter. Wir sollten ihn nicht vor denen zurückhalten, die ihn erteilt bekommen möchten.

 

Für den gesamten Kirchengemeinderat – die Vorsitzenden Katrin Masen und Hannes Gaiser

Kirchengemeinderat im November 2017

In seiner letzten Sitzung am 13. November 2017 beschäftigte sich der KGR unter anderem und ausnahmsweise mal an einem Montag mit folgenden Themen:

Neue Paramente
Die neuen, von Andreas Felger entworfenen Paramente sind mittlerweile fertiggestellt. Da diese eine leicht andere Abmessung als die alten Paramente haben, wurden die Befestigungen an Altar und Kanzel umgearbeitet. Aus diesem Grund werden aktuell auch die anderen alten Paramente umgearbeitet. Am Ewigkeitssonntag wird das neue weiße Parament erstmals zu sehen sein. Am ersten Advent wird das neue violette Parament erstmals hängen.

Diakonatsplan 2018              
2018 tritt der neue Diakonatsplan in Kraft. Dieser sieht vor, dass jeder Distrikt 50% von einer Diakonstelle bekommt, je 25% für Schulkooperation und 25% für Jugendarbeit. Während die Gemeinden keinen großen Einfluss auf die 25% in der Schulkooperation haben, können die 25% für die Jugendarbeit im Distrikt nach Interessen eingesetzt werden. Dazu fand Anfang November ein Distriktstreffen mit Vertretern aus Wendlingen, Unterensingen und Reudern statt. Es bestand Einigkeit darüber, die 25% der Stelle in einer Kooperation miteinander einzusetzen und sich dabei Projekten in der Konfirmandenarbeit und eventuell Kinderbibeltagen/-musicals zu widmen. Auch der Vorstand des ev. Jugendwerks hält dies für sinnvoll. In weiteren Distriktsgesprächen soll zu Beginn des neuen Jahres mit Vertretern des Bezirks geklärt werden, wie dies dann umgesetzt werden kann.

Gottesdienste 2018                                                
Der KGR beriet unter anderem über die Uhrzeiten von Abendgottesdiensten, die bisher zu wechselnden Uhrzeiten stattfinden. Bevorzugt werden würde eine einheitliche Uhrzeit, die nicht zu spät am Abend sein sollte. Desweiteren wurden Gottesdienste in Ferienzeiten thematisiert: 2018 ist geplant, in Ferienzeiten jeweils gemeinsam Gottesdienst mit Reudern zu feiern und keine Doppeldienste abzuhalten. Auch in den Sommerferien sollen die Gottesdienste daher im Wechsel zwischen Oberboihingen und Reudern abgehalten werden. Auch wurde festgehalten, dass 2018 keine evangelische Osternachtsfeier stattfindet, es wird zur Feier in der katholischen Kirche eingeladen.

Kirchengemeinderat im Juli 2017

In seiner letzten Sitzung am 20.07.2017 beschäftigte sich der KGR u.a. mit folgenden Themen:

Bausache WCs Gemeindehaus: Aufgrund der Nicht-Verfügbarkeit von Handwerkern im Zeitraum der Sommerferien kann die Sanierung der WC-Anlagen nicht wie geplant im August stattfinden. Der KGR machte sich Gedanken über einen Alternativzeitraum:  Momentan wird der Jahresbeginn 2018 favorisiert, weil in dieser Zeit im Gemeindehaus weniger Betrieb ist als nach den Sommerferien und in der Adventszeit. Für die gesamte Umbaumaßnahme wird mit einer Dauer von ca. 6 Wochen gerechnet.    

Mitarbeitende Gemeindedienst: Der Gemeindedienst sucht dringend neue Mitarbeitende. Die Aufgaben dieses umfassen das Austeilen von Einwurfsendungen 3 bis 4 mal im Jahr in einigen zugeteilten Straßen sowie das gelegentliche Überbringen von Geburtstagsgrüßen. Der KGR überlegte, ob es zukünftig eine Option wäre, das Überbringen von Geburtstagsgrüßen und das reine Einwerfen von Sendungen (Gemeindebeitrag, Diakoniesammlung) voneinander abzukoppeln und damit die Überbringenden von Geburtstagsgrüßen mit dem Besuchsdienst zusammenzuführen, sodass auch diese hauptamtlich begleitet werden können.

Gartenneuanlage Pfarrhaus: Der KGR beschloss die Mehrkosten zur Neugestaltung des vorderen Pfarrgartenteils, welche im Zuge des Mauerneubaus und der Kurvenumgestaltung nötig geworden sind. Die Arbeiten waren aufwändiger als im Kostenvoranschlag geschätzt.

Tauf- und Traugottesdienste: Der KGR tauschte sich über Tauf- und Traugottesdienste aus. Ganz bewusst werden Taufen in Oberboihingen im Gottesdienst der Gemeinde gefeiert. Naturgemäß sind solche Gottesdienste lebendiger als andere, auch durch die Anwesenheit von Kindern. Im Interesse der gesamten anwesenden Gemeinde soll jedoch auf eine angemessene Gesamtatmosphäre hingewirkt werden. Das Angebot des Fotographierens besteht daher nach (!!) dem Gottesdienst. Darauf soll auch nochmals konkret hingewiesen werden. Anwesende Gemeindeglieder sollen so möglichst unbeschwert Gottesdienst feiern können und der Charakter eines Gottesdienstes gewahrt werden.

Aus gegebenem Anlass wird auch um eine angemessen Lautstärke bei eingespielter Musik während Trauungen gebeten. Das sollte bei rechtzeitigem Test der mitgebrachten Technik kein Problem darstellen. Gerne sind wir dabei mit Tipps hilfreich.

Kirchengemeinderat im Juni 2017

In seiner letzten Sitzung am 22.06.2017 beschäftigte sich der KGR u.a. mit folgenden Themen:

Gemeindeinfobrief: Mit dem Aufruf zum Gemeindebeitrag 2017 soll ein Gemeindeinfobrief an alle ev. Haushalte ausgeteilt werden. Die dafür gegründete Arbeitsgruppe berichtete über die bisherigen Gestaltungs- und Inhaltsideen. Da dieser Gemeindeinfobrief bis vor der Sommerpause nicht fertiggestellt sein wird, wird der Gemeindebeitrag mit dem Gemeindeinfobrief 2017 im September/Oktober, anstatt wie sonst im Juli, ausgetragen.

Bausache barrierefreier Eingang Kirche:Es wurden weitere Ideen/Gedanken zum Einbau eines barrierefreien Eingangs und eines Windfangs in die Kirche ausgetauscht. Der KGR stellt sich auf noch längere und gründliche Beratungen ein und wird dann auch den ins Auge gefassten Gemeindeinformationsabend durchführen. Anregungen zu den Beratungen werden gerne entgegen genommen.

Vorüberlegungen zum Diakonatsplan 2018: Im Rahmen des 2018 in Kraft tretenden Diakonatsplans erhält jeder Distrikt im Kirchenbezirk 50% des Stellenanteils eines Diakons, jeweils zur Hälfte für Schulkooperation und gemeindebezogenen Jugendarbeit. Die Gemeinden innerhalb eines Distriktes haben die Aufgabe sich bis Ende des Jahres darauf zu verständigen, wie diese 50% untereinander aufgeteilt werden. Der KGR spricht sich dafür aus, dass sich die KG Oberboihingen mit Blick auf das bereits laufende Schulkooperationsangebot für einen Stellenanteil im Feld Schulkooperation stark macht. Denn die Erfahrung in der laufenden Kooperation hat gezeigt, dass eine hauptamtliche Kraft für das Fortbestehen der Kooperation unbedingt nötig ist.

Kirchengemeinderat im Mai 2017

In seiner letzten Sitzung am 18.05.2017 beschäftigte sich der KGR u.a. mit folgenden Themen:

Barrierefreier Zugang Kirche: Es wurde weiter über die Varianten eines barrierefreien Zugangs zur Kirche und einen Windfang beraten. Der KGR sprach sich für das Hinzuziehen eines Fachmanns für historische Bauten und wenn möglich, einer Visualisierung der bisher angedachten Möglichkeiten, aus. Daher wird der geplante Informationsabend für die ganze Gemeinde erstmal verschoben, sodass etwaige neue Erkenntnisse aus einem solchen Gespräch und eventuelle Visualisierungen der Ideen in den Informationsabend einfließen können.

Rücklagenbildung Mauern: Der KGR beschloss, eine Rücklage für die zur Kirchengemeinde gehörenden Mauern rund um die Kirche und den alten Friedhof anzulegen. Auf diese kann im Fall von Sanierungsbedarf baufälliger Mauerteile zurückgegriffen werden. Als Grundstock soll ein Teil des zu erwartenden Haushaltsüberschusses 2016 in diese gebucht werden.

Neue Paramente: Künstler Hr. Felger teilte in einer E-Mail mit, dass sich die neuen weißen Paramente (Altar- und Kanzelbehang aus Stoff), welche er für die KG entworfen hat, nun in der Fertigstellung befinden.

Lebendiger Adventskalender 2017: Bereits jetzt sind die Planungen für den lebendigen Adventskalender im Dezember angelaufen, da dieser 2017 sein 15-jähriges Jubiläum feiert. Dieses soll unter dem Motto „Sagenhafte Adventszeit“ stehen. Zudem wird es in diesem Jahr die zusätzliche Möglichkeit geben, als Teilnehmende eine Geschichte aus einer bereits vom Vorbereitungsteam getroffenen Auswahl zu wählen.

KGR im April 2017

In seiner letzten Sitzung am 27.04.2017 beschäftigte sich der KGR u.a. mit folgenden Themen:

Rückblick Ostern: Der Salbungsgottesdienst wird gut angenommen. Die Auferstehungsfeier des Posaunenchors auf dem Friedhof war dieses Jahr besser besucht als die letzten Jahre. Mit Blick auf die Osternachtsfeier 2018 wird auf Anregung der Vorbereitenden das Gespräch mit den Verantwortlichen der katholischen Kirche gesucht, um zu klären, inwieweit eventuell eine ökumenische Osternachtsfeier möglich wäre.

Austausch barrierefreier Zugang Kirche: Dem KGR ging mittlerweile das Protokoll der Bauberatung zur Bausache barrierefreier Zugang Kirche zu. Neu eingebracht wurde die Frage, inwiefern ein ebenerdiger, barrierefreier Zugang auf der dem bisherigen Seiteneingang gegenüberliegenden Seite des Kirchenschiffs mittels einer neu einzubauenden Tür eine Idee sein könnte. Zudem beriet der KGR wie die Gemeinde in diese Überlegungen, beispielsweise in Form eines Austausch- und Infoabends in den nächsten Monaten, miteinbezogen werden kann.

Bericht aus der Bezirkssynode: Die Bezirkssynode hat den neuen Diakonatsplan, welcher 2018 in Kraft tritt, beraten und beschlossen. Dieser sieht mehr Stellenanteile für die kirchliche Jugendarbeit vor, um diese zu stärken. Zudem erhält jeder Distrikt innerhalb des Kirchenbezirks einen 50%-Stellenanteil eines Diakons.

Überlegungen Infobrief zum Gemeindebeitrag 2017: Der KGR beriet über die Idee, zur Bitte um den Gemeindebeitrag 2017 einen Infobrief zur Kirchengemeinde zu erstellen und beizulegen. Da der Gemeindebeitrag an alle evangelischen Haushalte ausgetragen wird, ließen sich hiermit auch Gemeindemitglieder erreichen, die nicht regelmäßig Angebote der KG nutzen. Es bildete sich ein Team, das Umfang, Gestaltung und Inhalt eines solchen Infobriefs ausarbeitet.

Kurzvorstellung des neuen Vikars

Ab Oktober gibt es ein neues Gesicht in der evangelischen Kirchengemeinde in Oberboihingen. Ich heiße Paul-Bernhard Elwert, werde mein Vikariat in Oberboihingen machen und möchte mich Ihnen kurz vorstellen. Doch vorab ein paar Infos zum Vikariat: Das Vikariat ist die praktische Ausbildungsphase für den Pfarrberuf, die auf das abgeschlossene Studium folgt. Die knapp zweieinhalb Jahre bestehen für mich einerseits aus Arbeit in der Kirchengemeinde und der Schule vor Ort zusammen mit Pfarrer Gaiser, der mein Ausbildungspfarrer ist, und andererseits aus wechselnden thematischen Schulungseinheiten im Pfarrseminar in Birkach mit den anderen Vikar*innen.

Anfang des Jahres hab ich mein 1. theologisches Examen in Tübingen erfolgreich abgeschlossen und schaue auf ein spannendes und vielfältiges Studium zurück, das mich von Tübingen über Accra (Ghana) nach Hamburg und Toronto (Kanada) gebracht hat, um die größeren Stationen zu nennen. An manchen Orten war ich länger, an anderen kürzer aber immer in Gemeinschaft, das hat es intensiv und reichhaltig gemacht. Meine Liebe habe ich in Hamburg gefunden: Rebekka und ich haben gerade erst geheiratet und ein wundervolles Fest gefeiert. Sie wird noch weiter in Tübingen Theologie studieren. Aber es ist eine Zeit des Umbruchs bei uns – da freue ich mich sehr auf den Anfang des Vikariats in Oberboihingen. Dass es hier eine wirklich aktive Jugendarbeit gibt freut mich, da ich mit Kinderkirche, Jungschar, Zeltlagern, CVJM und Pfadfindern aufgewachsen bin und mich diese Zeiten und Gruppen als Teilnehmer wie als Mitarbeiter gut geprägt haben. Natürlich interessiere ich mich auch für viele andere Arbeitsbereiche: am Pfarrberuf fasziniert mich gerade diese Vielfalt – die Chance mit Ihnen, mit Menschen ganz unterschiedlicher Hintergründe und Alters zu tun zu haben und über „Gott und die Welt“ im Austausch zu sein, über das, was unsere Leben bewegt und uns ausmacht.

Da ich im Norden Nigerias meine ersten Lebensjahre mit meinen Eltern verbracht habe, war mir die Begegnung mit Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen immer ein wichtiges Anliegen, das habe ich auch während des Studiums gesucht und war deswegen viel unterwegs. Ich habe auf meinen Reisen und im Alltag zuhause auf viele Arten gemerkt, dass mich der Glaube bewegt – als Bewahrung, Wegweiser und Fundament, als Herausforderung und als Erfahrung tragfähiger Gemeinschaft mit Gott und mit anderen über Grenzen hinweg. Das alles möchte ich als Vikar gerne teilen.

Auf das Kennenlernen und die Gemeinschaft bin ich mit Blick auf den Beginn meiner Vikariatszeit in der Gemeinde und den einzelnen Gruppen sehr gespannt. Eine erste Gelegenheit dazu gibt es am kommenden Sonntag, am 02.10.16 ab 10.00 Uhr, wo ich beim Familiengottesdienst zu Erntedank vorgestellt werde und beim anschließenden Gemeindeessen in der Gemeindehalle.

Liebe Grüße, Ihr Paul-Bernhard Elwert