Diakonie weltweit

Schon immer gehörte es zu christlicher Frömmigkeit, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, auch in finanzieller Hinsicht. Neben Gottesdienstopfern, die der Diakonie, bei Katastrophenfällen oder Ähnlichem helfen, gibt es vor allem:

Brot für Welt (Opfersammlung um Weihnachten)
Dabei ist zu beachten, dass die Kosten für die Verwaltung von den Kirchen getragen werden, also nicht von den Spenden abgehen.

Das sog. Weltmissionsprojekt: ein jährlich neu zu bestimmendes Projekt im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen den Kirchen weltweit. Dieses Jahr: Zum einen wird die Basler Mission dabei unterstützt, Gesundheitsprogramme gegen Aids in Afrika zu entwickeln. Dabei muss vor allem die Mauer des Schweigens gebrochen werden, Mitarbeiter dazu ausgebildet werden und Aidswaisen betreut werden. Bereits jetzt gibt es Millionen davon – Hilfe und Aufklärung tun Not.
Zum anderen richtet sich der Blick nach Osten. In St. Petersburg leben ca. 54 000 Menschen ohne festen Wohnsitz. Besonders dramatisch ist die Lage für Erkrankte darunter. Die orthodoxe Partnerkirche unterstützt Obdachlose im Krankenhaus durch Kleidung, Pflege und Nahrung – weil sie durch alle sozialen Netze fallen. Außerdem wird ein Übergangswohnheim für die Zeit nach einem Krankenhausaufenthalt betrieben.